Steuerliche Erfassung · mit KI · kostenlos
Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen: Feld für Feld erklärt
Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung wirkt auf den ersten Blick unübersichtlich: mehrere Dutzend Felder, amtliche Begriffe, Verweise auf Paragrafen. Dabei lässt er sich in überschaubare Abschnitte zerlegen – von den persönlichen Angaben bis zur Umsatzsteuer. Unsere KI führt dich beim Ausfüllen durch genau diese Abschnitte, erklärt jedes Feld in Alltagssprache und schlägt anhand deiner Angaben passende Antworten vor. Am Ende steht ein geprüftes, ELSTER-fertiges Datenpaket – ohne dass du selbst durch Amtsdeutsch wühlen musst oder jeden Begriff einzeln nachschlagen musst.
Die Abschnitte des Fragebogens im Überblick
- Angaben zur Person und ggf. zum Ehegatten für eine mögliche Zusammenveranlagung nach § 26 EStG
- Anschriften von Wohnsitz und Betriebsstätte, falls diese voneinander abweichen
- Bankverbindung und ein SEPA-Lastschriftmandat, damit Zahlungen und Erstattungen mit dem Finanzamt reibungslos laufen
- Ein bisheriger Steuerberater samt Vollmacht, sofern bereits einer beauftragt wurde
- Angaben zum Unternehmen: Gründungsform, ein etwaiger Registereintrag und bisherige betriebliche Verhältnisse
- Steuerliche Angaben zu Gewinnermittlung, Vorauszahlungen, Umsatzsteuer und – bei Beschäftigten – zur Lohnsteuer-Anmeldung
Die kniffligen Felder – und wie die KI hilft
Beim „voraussichtlichen Gewinn" oder der Umsatzprognose für das laufende und das Folgejahr scheitern viele Gründer:innen, weil belastbare Zahlen fehlen. Die KI ordnet ein, welche Größenordnung realistisch ist, und erklärt, wozu das Finanzamt die Zahl überhaupt braucht – nämlich zur Festsetzung der Vorauszahlungen.
Auch der Wirtschaftszweig (WZ-Code) verwirrt regelmäßig. Aus deiner Tätigkeitsbeschreibung schlägt die KI den passenden Code vor und weist darauf hin, ob eher eine freiberufliche oder eine gewerbliche Einordnung infrage kommt – inklusive Hinweis auf die Abfärbetheorie bei Mischtätigkeiten (§ 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG).
Gewinnermittlung und Umsatzsteuer richtig angeben
Bei der Gewinnermittlung fragt der Bogen, ob du eine Einnahmen-Überschussrechnung (§ 4 Abs. 3 EStG) oder Bilanzierung wählst. Kapitalgesellschaften bilanzieren als Formkaufmann immer, Freiberufler nie nach § 141 AO – bei gewerblichen Einzelunternehmen und Personengesellschaften hängt es von Umsatz- und Gewinngrenzen ab.
Bei der Umsatzsteuer prüft die KI, ob die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG infrage kommt, und erklärt die seit 2025 geltenden Grenzen sowie die Bindungsfrist bei freiwilliger Regelbesteuerung. Auch die Wahl zwischen Ist- und Soll-Versteuerung wird verständlich gemacht.
Zusätzlich klärt der Fragebogen die Umsatzsteuer-Versteuerungsart: Die Soll-Versteuerung nach § 16 UStG ist der gesetzliche Standard, die Ist-Versteuerung nach tatsächlichem Zahlungseingang bleibt bis 800.000 € Vorjahresumsatz möglich – für Freiberufler:innen sogar unabhängig vom Umsatz (§ 20 S. 1 Nr. 3 UStG).
Lohnsteuer, Bauabzugsteuer und SEPA-Mandat
Beschäftigst du von Anfang an Mitarbeiter:innen, verlangt der Fragebogen zusätzlich eine Lohnsteuer-Anmeldung nach § 41a EStG. Die KI erklärt, ab wann diese Pflicht überhaupt entsteht, und trennt sie klar von den übrigen steuerlichen Angaben.
Erbringst oder empfängst du Bauleistungen, kommt die Bauabzugsteuer nach § 48 EStG hinzu – ein Feld, das ohne Erklärung leicht übersehen wird. Für die Zahlungsabwicklung selbst empfiehlt sich außerdem ein SEPA-Lastschriftmandat zugunsten des Finanzamts, damit Vorauszahlungen und Erstattungen automatisch laufen.
So läuft das Ausfüllen mit unserer KI ab
Frage für Frage
Du beantwortest jede Frage einzeln, mit Hilfetext und Beispiel – kein Sprung zwischen Formularseiten.
Vorschläge aus dem Kontext
Die KI schlägt WZ-Code, Rechtsform-Einordnung und sinnvolle Optionen aus deinen Angaben vor, ohne selbst zu entscheiden.
Plausibilitätsprüfung
Widersprüche zwischen einzelnen Antworten werden erkannt und dir zur Klärung vorgelegt, bevor das Datenpaket entsteht.
Nach dem Ausfüllen
Am Ende jedes Interviews erhältst du dein Steuerprofil mit Fundstellenangabe sowie ein ELSTER-fertiges Datenpaket. Du kontrollierst alles selbst und gibst die Übermittlung frei – die KI berät nicht rechtlich im Sinne des § 5 StBerG, sondern bereitet vor, erklärt und prüft.
Häufige Fragen
Wie lange dauert das Ausfüllen mit der KI?
Das hängt von der Komplexität deiner Gründung ab, meist genügen wenige geführte Fragerunden. Wichtiger als Tempo ist, dass jede Antwort zu deiner tatsächlichen Situation passt.
Was, wenn ich eine Antwort noch nicht weiß?
Du kannst Felder wie den voraussichtlichen Gewinn zunächst schätzen lassen und später korrigieren. Die KI erklärt, welche Angaben vorläufig sind und welche später über das Finanzamt geändert werden können.
Füllt die KI den Fragebogen komplett automatisch aus?
Nein. Die KI schlägt Antworten vor und erklärt jedes Feld, die Freigabe und letzte Kontrolle liegt immer bei dir – so wie es § 5 StBerG für rechtliche Beratung vorsieht.
Brauche ich Vorwissen zu Steuerbegriffen?
Nein, genau dafür gibt es die Hilfetexte und Erklärungen der KI zu jedem einzelnen Feld – von der Steuernummer bis zur Kleinunternehmerregelung.
Ist das Ausfüllen kostenlos?
Ja, der Einstieg über unsere KI ist kostenlos, du zahlst nichts für das geführte Interview und das fertige Datenpaket.
Muss ich auch die Lohnsteuer-Anmeldung ausfüllen, wenn ich noch keine Mitarbeiter habe?
Nein, dieses Feld ist nur relevant, sobald du tatsächlich Arbeitnehmer:innen beschäftigst. Ohne Beschäftigte lässt du den entsprechenden Abschnitt frei oder verneinst die Frage.