Steuerliche Erfassung · mit KI · kostenlos

Steuerliche Erfassung mit KI: vom Fragebogen zum fertigen Steuerprofil

Die steuerliche Erfassung entscheidet über Steuernummer, Kleinunternehmerstatus, Gewinnermittlung und mehr – dabei ist das amtliche Formular selbst wenig erklärend. Unsere KI übersetzt den Fragebogen in ein geführtes Interview: verständliche Fragen, Hilfetext zu jedem Feld, Vorschläge aus dem Kontext. Am Ende steht nicht nur ein ausgefülltes Formular, sondern ein geprüftes Steuerprofil mit Fundstellenangabe sowie ein ELSTER-fertiges Datenpaket. Der Einstieg ist kostenlos, deine Daten bleiben auf Servern in Deutschland – unabhängig davon, welche Rechtsform oder Branche dahintersteht.

Was die KI bei der steuerlichen Erfassung konkret leistet

  • Erklärt jedes Feld des Fragebogens verständlich, mit Hilfetext statt Amtsdeutsch
  • Schlägt den passenden Wirtschaftszweig (WZ-Code) aus deiner Tätigkeitsbeschreibung vor
  • Ordnet ein, ob eher Freiberuf oder Gewerbe vorliegt und weist auf Mischtätigkeiten hin
  • Prüft, ob die Kleinunternehmerregelung sinnvoll erscheint
  • Prüft alle Angaben auf Plausibilität und Widersprüche
  • Erklärt die Unterschiede zwischen Steuernummer und USt-IdNr sowie deren jeweilige Zuständigkeit (Finanzamt vs. BZSt)
  • Übersetzt deine Antworten in die amtlichen ELSTER-Felder

Das Ergebnis: Steuerprofil und Datenpaket

Aus dem Interview entsteht ein Steuerprofil – ein Faktensatz mit Fundstelle, der zeigt, ob du eine Steuernummer oder USt-IdNr brauchst, ob Kleinunternehmer- oder Regelbesteuerung gilt, ob EÜR oder Bilanzierung greift, ob Gewerbesteuer anfällt und ob Lohnsteuer relevant wird.

Dazu kommt ein geprüftes, ELSTER-fertiges Datenpaket. Die Direktübermittlung über die amtliche ERiC-Schnittstelle befindet sich aktuell in der Zertifizierung, deshalb steht dir schon jetzt die geprüfte Vorbereitung zum Copy-Paste in ELSTER zur Verfügung (Beta).

Gewerbesteuerpflicht betrifft nach § 2 GewStG gewerbliche Tätigkeiten; natürliche Personen und Personengesellschaften erhalten dabei einen Freibetrag von 24.500 € nach § 11 GewStG, Kapitalgesellschaften dagegen nicht. Freiberufler:innen zahlen grundsätzlich keine Gewerbesteuer und melden auch kein Gewerbe an – der Fragebogen geht bei ihnen trotzdem direkt ans Finanzamt.

Wo die KI Grenzen setzt

Die KI entscheidet nicht und berät nicht rechtlich im Sinne des § 5 StBerG. Sie erklärt Zusammenhänge, schlägt Antworten aus dem Kontext vor und prüft auf Widersprüche – die Freigabe jeder Antwort und der Übermittlung liegt immer bei dir.

Bei komplexen Fällen, etwa internationalen Beteiligungen oder strittiger Abgrenzung Freiberuf/Gewerbe, ersetzt die KI keine Steuerberatung. Sie bereitet die Angaben so auf, dass eine spätere Prüfung durch Steuerberater:in oder Finanzamt leichter fällt.

Auch bei der Wahl zwischen Ist- und Soll-Versteuerung oder bei der fünfjährigen Bindungsfrist einer freiwilligen Regelbesteuerung nach § 19 Abs. 3 S. 3 UStG weist die KI auf die Konsequenzen hin, statt die Entscheidung für dich zu treffen.

Für welche Rechtsformen gedacht

Freiberuf & Einzelunternehmen

Von Freiberufler:innen nach § 18 EStG bis zum gewerblichen Einzelunternehmen – inklusive Kleingewerbe.

Kapital- und Personengesellschaften

UG, GmbH, AG sowie GbR, OHG, KG und PartG – jeweils mit der passenden ERiC-Datenart im Hintergrund.

Vereine & ausländische Gesellschaften

Auch Vereine mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb und ausländische Gesellschaften mit Deutschland-Bezug.

Datenschutz und Vertrauen

Alle Angaben werden DSGVO-konform auf Servern in Deutschland verarbeitet. Deine Antworten fließen nicht in das Training der KI ein – sie dienen ausschließlich dazu, dein Steuerprofil und dein ELSTER-fertiges Datenpaket zu erstellen.

Diese Standards gelten unabhängig davon, ob du als Einzelperson, als Personengesellschaft oder als Kapitalgesellschaft die steuerliche Erfassung durchläufst.

Mehr als nur der Fragebogen

Aus denselben Angaben lassen sich später Buchhaltung, Jahresabschluss, E-Bilanz und Steuererklärungen ableiten, ohne dass du alles noch einmal erfassen musst. Die steuerliche Erfassung ist damit der erste Baustein einer durchgehenden Plattform.

Häufige Fragen

Was genau macht die KI bei der steuerlichen Erfassung?

Sie erklärt jedes Feld des Fragebogens, schlägt aus deinem Kontext passende Antworten vor – etwa den Wirtschaftszweig – und prüft alle Angaben auf Plausibilität, bevor daraus ein ELSTER-fertiges Datenpaket wird.

Ersetzt die KI eine Steuerberatung?

Nein. Die KI erklärt und bereitet vor, entscheidet aber nicht und berät nicht rechtlich im Sinne des § 5 StBerG. Bei komplexen Fragen bleibt eine Steuerberatung sinnvoll.

Kann ich den Fragebogen direkt über die KI ans Finanzamt senden?

Die Direktübermittlung über die ERiC-Schnittstelle wird aktuell zertifiziert. Bis dahin erhältst du ein geprüftes Datenpaket zum Copy-Paste in ELSTER.

Was ist ein Steuerprofil?

Ein Steuerprofil ist der Faktensatz, den die KI aus deinen Antworten ableitet: Steuernummer- und USt-IdNr-Bedarf, Kleinunternehmer- oder Regelbesteuerung, Gewinnermittlungsart, Gewerbesteuer- und Lohnsteuerrelevanz – jeweils mit Fundstelle.

Was kostet die steuerliche Erfassung mit KI?

Der Einstieg ist kostenlos. Du nutzt das geführte Interview, erhältst dein Steuerprofil und das ELSTER-fertige Datenpaket ohne Kosten.

Wie unterscheidet sich die KI von einem allgemeinen Steuerberater-Programm?

Die KI ist auf die steuerliche Erfassung spezialisiert, erklärt und prüft genau die amtlichen Felder, ersetzt aber keine individuelle Steuerberatung. Für laufende Themen wie Buchhaltung oder Jahresabschluss lässt sich die Plattform später erweitern.